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Sporthalle „Cocodrillo“, Universität St. Gallen

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Ein Lorbeer für die Sporthalle

Sporthalle_StGallenAus dem Ölberg wächst der Lorbeer. Es ist ein Faszinosum der besonderen Art, das es auf dem Gelände der Universität St. Gallen zu sehen gibt. Auch scheint hier die natürliche Landschaft mit der gebauten Architektur zu verschmelzen. Die als Blätterwald aus Lorbeeren strukturierte Sichtbetonfassade der neu gebauten Sporthalle ist der Natur abgeschaut und wächst gleichsam aus dem grünen Hügel, der sich Ölberg nennt.

Die Universität St. Gallen ist seit Jahren hoffnungslos überbelegt, Platzmangel ist der tägliche Begleiter der Studierenden. Mit dem Projekt „Sanierung und Erweiterung der Universität St. Gallen“ sollen nun die bestehenden Gebäude den heutigen Bedürfnissen anpasst und u. a. mit einer Sporthalle gleichzeitig die notwendigen Erweiterungen realisiert werden.

Den Architekten Lauener + Baer aus dem Schweizerischen Frauenfeld schwebteSporthalle2_StGallen bei ihrer Konzeption der Sporthalle, dem Projekt „Cocodrillo“, eine Verschmelzung von natürlicher Landschaft und gebauter Architektur vor. Aus der Hügelkuppe des Ölbergs „stoßen drei Plateaus hervor“, heißt es in einer Veröffentlichung, „die mit dem vorgelagerten Sportplatz als vierter Ebene zusammenwachsen.“ Daraus lässt sich auch die innere Struktur der Sporthalle ablesen, die sich in Eingangsbereich, Sporthalle sowie Gymnastik- und Fitnessräume im zweiten Geschoß unterteilt. Dabei ist die Halle ein Stockwerk tief in das Gelände eingelassen, so dass zum einen die Glasfassade und zum anderen dreiseitig die ein- bis zweistöckige Sichtbetonfassade mit ihrer Lorbeerstruktur ins Auge sticht. Großformatige, den jeweiligen Bauformen angepasste Fertigteile sind es, die mit ihrer Struktur den Eindruck raschelnder Lorbeerbüsche vermitteln. Im Werk der Element AG in Veltheim konnten die rund 130 Fertigteile auf der Basis von lediglich sechs NOEplast Sondermatten mit Lorbeerstruktur problemlos hergestellt werden.

Verdiente Lorbeeren

Sporthalle3_StGallenDem originären Verwendungszweck der Sporthalle kommen allerdings die Provisorien für Lehrbetrieb und Verwaltung der Universität St. Gallen zuvor, die für die Zeit der Sanierung des Institutsgebäudes u. a. in der Sporthalle untergebracht werden müssen. Das war schon im Planungsstadium eine riesige Herausforderung für die Verantwortlichen. Galt es doch damals schon, die einzelnen Sanierungs- und Neubauetappen mit den Vorlesungs- und Prüfungsterminen zu koordinieren. Dafür haben sie sich in jedem Falle schon ihre ersten Lorbeeren verdient; die müssen in diesem Fall ja nicht unbedingt aus Beton sein.

Die PU-Strukturmatrizen von NOEplast sind im Ortbetonbau genau so wie in Fertigteilwerken einzusetzen, wobei die robusten Eigenschaften der PU-Matrizen hundert und mehr Einsätze erlauben.

Sporthalle4_StGallen

Bauherr:
Kanton St. Gallen, Schweiz
Architekt:
Lauener + Baer, Frauenfeld, Schweiz

Bildnachweis: Alle Abbilungen stammen aus dem Pressetext Noe-Schalungen

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