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Bauten aus Sichtbeton

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Eine Fortsetzung mit der Beschreibung der benannten Bauprojekte folgt. Mitblogger herzlich willkommen! Wer gerne ein Gebäude in dieser Kategorie vorstellen möchte, kann sich gerne mit info@bauinformant.de in Verbindung setzen. Kleine, feine, aber nicht so bekannte Projekte sind besonders erwünscht!

Erweiterung Schweizerische Botschaft
Architekten: Diener & Diener, Basel

Erweiterung der Schweizerischen Botschaft

Pompös und pur

Keine der neuen Auslandsbotschaften in Berlin hat eine so prominente Lage wie die der Schweiz. Der Anbau an die vormalige Schweizer Gesandtschaft liegt als Solitär inmitten des Regierungsviertels, zu Füßen des neuen Bundeskanzleramtes. Nach den Plänen der Basler Architekten Diener & Diener entstand eine Erweiterung mit harten Schnittkanten, die den Kontrast zum bestehenden Gebäude geradezu sucht. Die drei Sichtbeton-Fassaden des klaren, kubischen Baukörpers besitzen jeweils einen unterschiedlichen Charakter. Auffallend ist die hohe Sichtbetonqualität. Scharfkantig und ohne sichtbare Ankerlöcher oder Betonierabschnitte wirkt der Neubau fast monolithisch. Dazu wurde die gesamte Fassade in einem einzigen, 36 Stunden dauernden Betoniervorgang erstellt. Die leicht rötliche Färbung des Betons erreichte man durch die Verwendung von rotem Granitsand als Gesteinskörnung und Dyckerhoff Weiss. Die Oberfläche wurde nach dem Ausschalen fein gestrahlt. Weitere >>Fotos auf Dyckerhoff-Weiss

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Bruder-Klaus-Kapelle
Wachendorf, Deutschland
Architekt: Peter Zumthor

Bruder-Klaus-Kapelle

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Dachau: Jugengästehaus
Architekten: Prof. Dr. Rudolf Hierl

Foto: Baunetzwissen.de

Das Jugendgästehaus in Dachau – als Ort internationaler Begegnungen zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus errichtet – besticht durch die anspruchsvolle Planung des Münchener Architekten Prof. Dr. Rudolf Hierl. Für Helligkeit sorgen das geschwungene Sheddach der zentralen Halle sowie die glatten, monolithischen, weiß durchgefärbten Sichtbetonwände.

Text und >>weitere Fotos von Dyckerhoff-Weiss

Architekt: Prof. Dr. Hierl BDA, München
Mitarbeiter: B. Franke
Bauherr: Stiftung Jugendgästehaus
Standort: Dachau
Fertigstellung: 1998

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Mexikanische Botschaft
Architekten: Teodore González de León, J. Francisco Serrano

Bildquelle: wikipedia.org, Foto: Hynek Moravec


Aztekische Archaik und Eleganz der Moderne

Eingebettet in das städtebauliche Konzept der Blockrandbebauung setzt der von den mexikanisehen Architekten Teodor Gonzales de Leon und Francisco Serrano entworfene Bau der Mexikanischen Botschaft einen unübersehbaren Akzent. Die in strahlendem Weiß gehaltene Fassade aus Fertigbetonteilen und Ortbeton gewann 2002 den BIBM Preis für herausragende Beton- und Fertigteil Projekte. Eine Mischung aus moderner Eleganz und historischmexikanischen Einflüssen verleiht dem Bau seinen Charakter.

Der weiße Farbton der Betonfertigteil-Fassade wurde durch eine Gesteinskörnung aus gemahlenem Marmor und Marmorsplitt aus dem Erzgebirge erreicht und erinnert mit seinem Schimmer an die weiß gekalkten Wände mexikanischer Haziendas.

Die grobe Struktur der steinmetzmäßig bearbeiteten Pfeiler steht im Kontrast mit der modernen Eleganz der Bauform.

Text und Fotos von Dyckerhoff-Weiss: >>weitere Fotos (externer Link)

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Nordische Botschaft
Architekten: Alfred Berger, Tiina Parkleinen

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Paul-Löbe-Haus
Architekt: Stefan Braunfels

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Marie-Elisabeth-Lüders Haus
Architekt: Stefan Braunfels

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Krematorium
Architekten: Axel Schultes und Charlotte Frank

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Tierheim Falkenberg
Architekt: Dietrich Bangert

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Dt. Historisches Museum
Architekten: Jech Ming Pei mit Eller + Eller

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Jüdisches Musem
Architekt: Studio Daniel Libeskind

Jüdisches Museum

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Finnische Botschaft
Architekten: Rauno Lehtinen, Pekka Matei, Toni Peltola

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Tempodrom
Architekten: Gerkan, Marg & Partner

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Chemisches Institut Adlershof
Architekten: Volker Staab Architekten BDA

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Kirche St. Canisius
Architekten: Büttner, Neumann, Braun

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Topographie des Terrors

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Peek + Cloppenburg
Architekt: Böhm

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Lise-Meitner-Haus
Architekten: Augustin & Frank

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Akademie der Künste
Architekten: Behnisch + Partner

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Bundeskanzleramt, Berlin
Architekten: Axel Schultes, Charlotte Frank, Berlin

Bundeskanzleramt

In vielem gleicht das neue Bundeskanzleramt einem Theater: Ein Baldachin aus Sichtbeton hängt im unteren Bereich der Fassade. Den großen, offenen Ehrenhof, in dem die Gäste aus aller Welt empfangen werden, kann man mit einer Bühne vergleichen. Und die stelenartigen, sanft geschwungenen Säulen, die den Baukörper tragen, erinnern an ein Theater der Antike. Luftige Pfeiler aus weißem Sichtbeton und weich geformten, lamellenförmigen Wandscheiben nehmen dem weitläufigen Bau seine heroische Wucht.

Dyckerhoff Weiss-Zement, Weißpigment sowie weißes Gesteinsmehl lieferten die Komponen­ten für die Farbgebung der beim Bau verwendeten 3.000 m3 weißen Transportbeton, wie auch den 4.500 m3 Betonfertigteilen in Form von Kragplatten, Leibungen und dem „Kanzlerauge“ und den 1.050 m3 Beton für Säulen (Kartoffelstützen), Pergolabalken und Eckfassadenele­menten. Der Sichtbeton wurde mit glatter, nicht saugender Schalungshaut hergestellt.

weitere Fotos Dyckerhoff-weiss

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Wohnsiedlung am Grunewald
Architekten: Achatzi, Bolwin, Tütüncü, phase eins, hassbach & lehmhaus

Neue Berliner Stadtarchitektur am Grunewald

In unmittelbarer Nähe zum Grunewald entstanden im Bezirk Zehlendorf die neuen Abgeordnetenhäuser. Nach den Plänen der Berliner Architekten Achatzi, Bolwin und Tütüncü wurden dort 14 Baukörper mit zusammen 108 Wohnungen für Bundesbedienstete errichtet. Das gesamte Bauvorhaben sorgt mit seinen einfach geformten Baukörpern für eine klare städtebauliche Figur. Durch minimale farbliche Differenzierungen der Fassaden entstand der typische Charakter Berliner Staffelgeschosse. Als Konstruktions- und Fassadenmaterial diente Stahlbeton in Form einer Sandwichkonstruktion. Die Fassadenelemente sind dabei tragend und scharfkantig ausgebildet. Im Innenbereich wurden alle tragenden Teile als vorgefertigte Elemente montiert. Ein subtiles, je nach Witterung und Belichtung unterschiedliches Farbenspiel bieten die in zwei Tönungen gestaltete Fassaden. Die unterschiedliche Farbabstufung der gesäuerten Oberflächen bewirkt hierbei der Zusatz von Grau- und Weisszement in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen in Verbindung mit einem gelblichen Natursand.

Foto und Text: Dyckerhoff-Weiss

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Victor‘ s Residenz – Hotel
Architekten: Schieske

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Maria Magdalena Kirche
Freiburg
Architekten: Kister, Scheithaier, Gross, Köln

Maria Magdalena Kirche Freiburg

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Universitätsklinikum der Charite
Architekten: Deubzer & König

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Wohn- und Geschäftshaus: Leipziger Platz Nr.9
Architekt: Prof. Christoph Langhof

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jkfh Jugend Kultur Freizeit Haus
Architekten: Architekturbüro Böhm

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Phaeno
Standort: Wolfsburg, Deutschland
Architekt: Zaha Hadid
Typologie: Ausstellung, Museum

Phaeno

Folgende Fotos: Bildquelle: www.phaeno.de

Zehn sich aufweitende Betonkegel tragen die Gebäudescheibe ©  Klemens Ortmeyer

Zehn sich aufweitende Betonkegel tragen die Gebäudescheibe © Klemens Ortmeyer

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Kunstmuseum Bonn
Architekten:
Architektenbüro BJSS – Dietrich Bangert, Bernd Jansen, Stefan Scholz, Axel Schultes und Jürgen Pleuser


Bildquelle: Wikipedia,
Foto: Hans Weingartz

Statik und Dynamik in Beton

Am Beispiel richtungsweisender Architektur zeigt der vielseitige Baustoff Beton seine besonderen Stärken: Leistungsfähigkeit und ästhetischer Ausstrahlung.Weisser Sichtbetonermöglicht eindrucksvolle Gestaltungselemente: Als elegante, 13 m hohe vorgefertigte Schleuderbetonsäulen oder als Baustellenbeton für Wand- und Deckenkonstruktionen vor Ort.

Weitere >>Fotos von Dyckerhoff-Weiss

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Written by bauinformant

26. Mai 2009 um 12:11

Veröffentlicht in Bauprojekte, Betonbau, Sichtbeton

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