Bauinformant bloggt Beton

BETON aus Leidenschaft und Profession

Dichtheit von Heißwasser-Langzeitspeichern aus Hochleistungsbeton

leave a comment »

Dissertation Jooß, Martin (2001)
Hauptberichter: Reinhardt, Hans-Wolf, Prof. Dr.-Ing
Institut: Institut für Werkstoffe im Bauwesen
Fakultät: Fakultät Bauingenieur- und Umweltingenieurwissenschaften
Publikationsdatum: 04.09.2001

Quelle: Universität Stuttgart

Kurzfassung auf Deutsch:
Das BMBF-Forschungsvorhaben ‚Dichte Heißwasser-Wärmespeicher aus
Hochleistungsbeton‘, soll das Durchlässigkeitsverhalten des Betons unter Beaufschlagung von Temperatur und Druck untersuchen. Die bisherigen Untersuchungen an Wärmespeichern wurden nur mit Normalbeton
durchgeführt und hatten keine experimentellen Untersuchungen zur Dampf-
und Wasserdurchlässigkeit beinhaltet. Es bestand also dringender Forschungsbedarf zum Verhalten der Transportkoeffizienten bei Druck- und Temperaturbeaufschlagung. Die Zielsetzung dieses Forschungsvorhabens war es insgesamt, den Nachweis zu erbringen, dass Betonbehäl-ter ohne Innenauskleidung mit Edelstahl alle Anforderungen an Wärmespeicher
erfüllen. Damit sollten die Baukosten für unterirdische Heißwasser-Wärmespeicher um mindestens 25 gesenkt werden können.

Zunächst wurden Eignungsversuche zur Festlegung der Betonrezeptur
durchgeführt und praktische Erfahrung mit der Verarbeitbarkeit gesammelt. Danach wur-den die Materialversuche durchgeführt. Damit wurden die wesentlichen Kennwerte für Feuchtetransport und Diffusionswiderstand einer direkt mit bis zu 80° C heißem Wasser bzw. Wasserdampf ausgesetzten Betonwand ohne Innendichtung ermittelt.

Zusätzlich wurden Auslaugversuche bei unterschiedlichen Temperaturen durchgeführt. In einem weiteren Teil des Forschungsprogramms sollte die
Dichtheit gerissener Stahlbetonproben untersucht werden. Die Rissbreite wurde auf 0,05, 0,10 und 0,15 mm eingestellt. Diese Prismen wurden anschließend auf Permeabilität und Diffusion untersucht. Ein weiterer
wichtiger Aspekt ist der möglichst wartungsarme Betrieb der Wärmespeicher, der wiederum voraussetzt, dass die Auslaugung des eingesetzten Betons bestimmte Maximalwerte nicht überschreitet. Den Ab-schluss der Arbeit bildet die numerische Simulation des Feuchtedurchgangs durch die Speicherwand. Hierbei wurde sowohl der Temperatureinfluss als auch die mögliche Rissbildung in der Speicherwand in Ansatz gebracht.

Den Volltext finden Sie nachfolgend als Pdf-Dokument (externer Link, 162 Seiten)

>>Download

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: