Bauinformant bloggt Beton

BETON aus Leidenschaft und Profession

Architekturpreis Beton 2011 ausgeschrieben

leave a comment »

Die deutsche Beton- und Zementindustrie lobt für das Jahr 2011 zum 18. Mal seit 1975 den „Architekturpreis Beton“ aus. Er gehört zu den wichtigsten etablierten Architekturpreisen und zeichnet beispielhafte Bauwerke aus, die mit zementgebundenen Baustoffen in Deutschland errichtet wurden. Die Ausschreibung erfolgt erneut in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA).

Neben der architektonischen und städtebaulichen Qualität sowie dem innovativen und materialgerechten Einsatz des Baustoffs Beton sind es vor allem die immer wichtiger werdenden Fragen des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens, nach denen die Kriterien für die Vergabe des Preises formuliert sind. Nur wenn hierfür gute und sinnvolle Lösungen mit funktionalen und ästhetischen Anforderungen kombiniert werden, können zukunftsfähige Gebäude entstehen.

Teilnahmeberechtigt sind Architekten, Ingenieure und Bauherren. Neben Wohn-, Verwaltungs- und Industriegebäuden können für den Wettbewerb auch Ingenieurbauwerke wie Brücken, Tunnel oder größere Sportstätten eingereicht werden. Ebenso sind landschaftsplanerische Entwürfe zugelassen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Er kann an Einzelpersonen oder an Personengruppen, ganz oder geteilt, vergeben werden. Die vorgeschlagenen Objekte müssen nach dem 1. Januar 2007 fertig gestellt worden sein und sich innerhalb Deutschlands befinden.

„Für uns hat die Auslobung für das Jahr 2011 eine besondere Bedeutung,“ so Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Zementindustrie (BDZ), „wurde doch vor genau 100 Jahren die ‚Centralstelle zur Förderung der Deutschen Portland-Cementindustrie’ aus dem ‚Verein Deutscher Cement-Fabrikanten’ heraus gegründet, aus der dann 1949 der heutige BDZ hervorgegangen ist.“ Dieser historische Bezug hatte bereits die erstmalige Auslobung des Preises begleitet. Auch seinerzeit gab ein Jubiläum den Anlass: das damalige 25-jährige Bestehen des Bundesverbandes. Die Liste mit den Namen von Preisträgern und Objekten, die seither prämiert wurden, ist lang und eindrucksvoll.

66 Bauwerke wurden im Laufe der Zeit mit dem Architekturpreis Beton bedacht, 49 Lobende Erwähnungen ausgesprochen. Unter den Preisträgern zu finden sind junge Büros ebenso wie bereits renommierte oder auch international arbeitende Architekten und Ingenieure. Museen, Rathäuser, Bürobauten, kleine und große Wohngebäude, aber auch Fernsehtürme oder Fußgängerbrücken – Bauwerke aus dem gesamten Anwendungsbereich von Beton sind vertreten. Gemeinsam ist ihnen allen der besonders vorbildliche Umgang mit dem Baustoff.

Pressemeldung 15.06.10,  Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

zur  Auslobung 2011

Advertisements

Written by bauinformant

15. Juni 2010 at 16:58

USB Sticks made out of Concrete / USB-Sticks aus Beton

with one comment

Beton-USB-Sticks haben soviel Gigabyte wie sie in Gramm wiegen

Designer Shu-Chun Hsiao has crafted a USB memory stick from cement. The storage capacity of the USB is embossed into the concrete block whose weight is similar to the capacity in terms of grams, 256gb -> 256 grams.

via Yankodesign (mit weiteren Abbildungen)

Written by bauinformant

26. Mai 2010 at 21:50

Auslobung Architekturpreis 2010: Objekte aus textilbewehrtem Beton

leave a comment »

Architekturpreis 2010

Der TUDALIT Markenverband e.V. ruft die StudentInnen und Studenten / jungen Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Design, Garten- und Landschaftsarchitektur, Stadtplanung auf, sich am Wettbewerb mit dem Entwurf eines Objektes aus textilbewehrtem Beton zu bewerben. Die Kategorie ist offen, d.h. die Entwürfe können von Bauwerken über Gebäudeteile bis zur Stadtmöblierung reichen. Einsendeschluß ist der 30.06.2010.

Auslober

TUDALIT-Markenverband und Deutsches Zentrum Textilbeton

Zielsetzung

Textilbeton ist ein innovativer Verbundwerkstoff. Für viele Fachleute stellt er eine der großen Chancen in der Baubranche in Ergänzung zum Stahlbeton dar. Mit dem Slogan „Leichter bauen –Zukunft formen“ arbeitet unter der markenrechtlich international geschützten Bezeichnung TUDALIT® seit einem Jahr der gleichnamige Marken­verband intensiv daran, Produkte aus oder in Verbindung mit einer Textilbewehrung weltweit bekannt zu machen.

Immer mehr Architekten, Ingenieure, Designer und Vertreter der öffentlichen Bauverwaltungen schätzen TUDALIT®  als Textilbeton mit Qualitätssiegel. Immer mehr Bauunternehmen und Zulieferbetriebe von den textilen Hochleistungsmaterialien ­Carbon und Glas nutzen TUDALIT® bei konkreten Anwendungen für Bauteile und Bauwerksverstärkungen, die industriellen Anwendungen mehren sich.

Der TUDALIT Markenverband hat von Anfang an das Ziel verfolgt, die erreichten Qualitätsstandards zu sichern und weiter auszubauen. Er unterstützt die zügige Nachweisführung von bauaufsichtlichen Zulassungen. Im Vorlauf der großen Anwendungen von Textilbetonlösungen in TUDALIT®-Qualität rufen wir Sie auf, sich mit visionären und pfiffigen Projektvorschlägen an diesem Prozess zu beteiligen. Schlankheit, Leichtigkeit, freie Formbarkeit, Korrosionsfreiheit und gute Konformität zum Stahlbeton sind nur einige der Vorteile von TUDALIT®. […]

>>Ausschreibungsunterlagen

(Pdf-Dokument, externer Link des Tudalit Markenverband )

Written by bauinformant

24. Mai 2010 at 14:44

Veröffentlicht in Beton

Tagged with , , ,

Beton-Magazin “Concrete Quarterly” 1947-2010

leave a comment »

Concrete Quarterly (CQ)
Design guidance and aspiration, inspiration, vision and latest projects.

Das vollständige Archiv des Beton-Magazins → “Concrete Quarterly” (kurz CQ)
von 1947 bis 2010.

First published in 1947, CQ continues to champion iconic concrete projects.

In addition to covering concrete projects, large and small but always innovative and interesting, CQ provides a regular update of industry news and viewpoints from recognised industry figures.

CQ is available as a supplement insert to the Building Design magazine and you can download the pdfs from this site.

>>Concrete Quartely

Written by bauinformant

24. Mai 2010 at 14:22

Veröffentlicht in Beton, Downloads

Betonkonstruktionen – Simulierte Alterung

leave a comment »

Referenzbauwerk „Straßenbrücke“ präzisiert Lebensdauerprognose
für ein bautechnisches Alterungs-Management

Mark Alexander Ahrens
Friedhelm Stangenberg

Textauszug:

Simulierte Alterung
Als einzige Bauwerke in Deutschland unterliegen Brücken einer regelmäßigen verbindlichen Kontrolle. Doch auch ein Prüfingenieur kann nur die Schäden beurteilen, die er überhaupt wahrnehmen kann. Der Idealfall wäre, wenn sich der „Gesundheitszustand“ eines Bauwerks täglich abrufen ließe. Grundlage dafür ist ein möglichst realistisches Lebensdauermodell. Ingenieure nutzen die Gelegenheit – den Abbau der fünfzig Jahre alten Hünxer Kanalbrücke – und vergleichen die tatsächlichen Alterungsschäden dieses Referenzbauwerks mit dem simulierten Endzustand.

Auf rund 80 Mrd. Euro schätzen Experten den jährlich erforderlichen Aufwand für die Instandsetzung und Erhaltung der Bausubstanz in Deutschland. Diese Summe wurde in den letzten Jahren allerdings nicht annähernd aufgebracht. Tragische Konsequenzen von Schadensfällen an Ingenieurbauwerken der letzen Jahre sind allen in Erinnerung, sei es in Deutschland der Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall, 2006, oder der Mississippi-Brücke in Minneapolis in den USA, 2007 . Wie ist es um den Zustand unserer Bauwerke wirklich bestellt? Was können wir unternehmen, um solche Schadensfälle zu vermeiden? […]

Volltext als pdf-Dokument, 8 Seiten, externer Link

>>Download

Sichtbeton-Bewertung – Beurteilung von Sichtbetonmängeln

with one comment

Textausschnitt:
Die Bewertung, ob z. B. die Sichtbetonart „üblich“ ist und ob die Ausführung der
Leistung entspricht, die der Auftraggeber „erwarten“ kann, bedarf eines erfahrenen Beton-Sachverständigen.

Begriffe, wie „Gebrauchstauglichkeit, Wert und zugesicherte Eigenschaften“, werden nicht mehr verwendet. Nach der VOB wird nach der „vereinbarten Beschaffenheit“ und der „vorauszusetzenden Verwendungseignung“ bewertet. Die Anforderung an eine „eindeutige und erschöpfende“ Beschreibung der zu erwartenden Bauleistung noch wichtiger, um gegebenenfalls über einen SOLL-IST-Vergleich eventuelle Mängel begründen zu können. […]

Volltext als Pdf-Dokument, 10 Seiten

>> Download

Written by bauinformant

12. Mai 2010 at 10:51

Veröffentlicht in Downloads, Sichtbeton

Tagged with , ,

Luftgekoppeltes Ultraschallecho-Verfahren für Betonbauteile

leave a comment »

BAM-Dissertationsreihe, Band 41
Dipl.-Ing. Boris Gräfe
Luftgekoppeltes Ultraschallecho-Verfahren für Betonbauteile
2009, ISBN 978-3-9812354-4-9
Abstract: BAM-Dissertationsreihe, Band 41
Dipl.-Ing. Boris Gräfe
ISBN 978-3-9812354-4-9

Luftgekoppeltes Ultraschallecho-Verfahren für Betonbauteile

Die Notwendigkeit und Nachfrage von zerstörungsfreien Prüfverfahren für Beton, die schnell scannend automatisiert große Messflächen abtasten können, wird zunehmend größer.

Ein großes Potential bietet das Ultraschallecho-Verfahren, mit dem sich eine Vielzahl von baupraktischen Fragestellungen bei der Überprüfung des Bauwerkszustandes beantworten lassen. Durch Verwendung luftgekoppelter Ultraschallprüfköpfe (ACU-Prüfköpfen), die berührungslos über das zu untersuchende Betonbauteil geführt werden, könnte dieses Ziel erreicht werden.

In der vorliegenden Arbeit wird die Machbarkeit von luftgekoppeltem Ultraschallecho (ACU-Echo) an Betonbauteilen von 20 cm Dicke gezeigt. Um den Einfluss der Parameter auf die Wellenausbreitung zu studieren, werden experimentelle Untersuchungen von ACU-Echo an speziellen Plexiglas- und Betonprobekörpern durchgeführt. Dabei kommt auf der Empfangsseite auch ein Laservibrometer zum Einsatz. Mit dessen Hilfe wird die Wellenausbreitung des eingetragenen Luftultraschalls im Beton visualisiert. Durch eine besondere digitale Signalbearbeitung können verschiedene Wellenarten voneinander getrennt und interpretiert werden.

Mit den gewonnenen Ergebnissen wird ein Scanner für ACU-Echo-Messungen aufgebaut, mit dem weitere wesentliche Erkenntnisse gewonnen werden und ein erstes praxisorientiertes Anwendungsbeispiel demonstriert wird.

Volltext als PDF, 4.5 MB

>>Download


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet und/oder vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine persönliche Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

.