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BAW-Merkblatt: Frostprüfung von Beton
BAW-Merkblatt „Frostprüfung“
Stand: Dezember 2004 (gültiger Stand August 2009)
Textauszug:
Einleitung
Mit dem CIF-Test wird der Widerstand gegenüber einer Frost-Tau-Beanspruchung bei reinem Wasser untersucht. CIF bedeutet “Capillary suction, Internal damage and Freeze-thaw test”. Während der Prüfung wird ein ansteigender Wassersättigungsgrad zunächst durch isothermes, kapillares Saugen und anschließend bei definierten Frost-Tau-Wechseln (Frostsaugen) entsprechend einer einaxialen Belastung in der Praxis eingestellt.
Der CIF-Test ermöglicht die gleichzeitige Messung der Feuchteaufnahme und der inneren Gefügeschädigung durch eine Anzahl von Frost-Tau-Wechseln mit einaxialem Wärme- und Feuchtetransport in Gegenwart von Wasser. Die durch Feuchteaufnahme und den damit verbundenen Wassersättigungsgrad bestimmte innere Gefügeschädigung ist der entscheidende Parameter zur Beurteilung des Frostwiderstands. Die Oberflächenabwitterung wird ergänzend gemessen.
Mit dem CDF-Test wird der Widerstand gegenüber einer Frost-Tau-Beanspruchung bei gleichzeitiger Taumittelbelastung geprüft. CDF bedeutet “Capillary suction of Deicing chemicals and Freeze-thaw test”. Der CDF-Test ermöglicht die gleichzeitige Messung der Feuchteaufnahme und der inneren Gefügeschädigung durch eine Anzahl von
Frost-Tau-Wechseln mit einaxialem Wärme- und Feuchtetransport in Gegenwart einer definierten Prüfflüssigkeit. In der Regel wird eine definierte Tausalzlösung (3 %ige NaCl-Lösung) verwendet. Bei der Prüfung des Frost-Tausalz-Widerstands ist die Oberflächenabwitterung dominant und für die Beurteilung vorrangig. Die innere Schädigung wird ergänzend gemessen.
Den Volltext können sie hier abrufen. Das Merkblatt wird Ihnen als PDF-Dokument von der Bundesanstalt für Wasserbau zur Verfügung gestellt (Pdf-Dokument, 22 Seiten, externer Link):
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Bauingenieur-Studenten der Hochschule Lausitz erneut siegreich bei deutschlandweiter Betonkanu-Regatta
von: Ralf-Peter Witzmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hochschule Lausitz (FH)
23.06.2009
Etwas scheinbar Unmögliches ist Studenten aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus unter Betreuung von Prof. Dr. Gert Gebauer, Prof. Dr. Gerd Bürger und Dipl.-Ing. Stefan Giebler gelungen.
Bei der 12. deutschlandweiten Betonkanu-Regatta, die am 20. Juni 2009 auf dem Baldeneysee in Essen ausgetragen wurde, siegten sie mit ihrer Betonkonstruktion „GeBALLte energie“ in der Offenen Klasse. Somit konnten sie den bei der erstmaligen Teilnahme an einer Betonkanu-Regatta im Jahr 2007 in Hannover mit dem Wasserfahrzeug „Lausitzer Gurkenflieger“ errungenen Traumerfolg wiederholen.
Das Team der Hochschule Lausitz startete unter dem Motto „Der Lausitzer Fußball geht nicht unter“ mit einem überdimensionalen schwimmenden Fußball aus Beton inmitten eines kompletten, ebenfalls aus Beton bestehenden schwimmenden Spielfeldes. Allein der Ball hat eine Masse von 800 Kilogramm. Mit einer schwimmenden Burg kamen die Regatta-Teilnehmer der HAWK Hildesheim auf Platz zwei. Das Team der Technischen Universität Dresden belegte mit einer runden Schwimminsel den dritten Platz.
Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Wesentliche Kriterien bei der Bewertung in der „Offenen Klasse“ sind Originalität, Konstruktion, Gestaltung und Ausstattung sowie optische und akustische Präsentation.
Die zweiteilige Konstruktion der 17 beteiligten Bauingenieur-Studenten der Hochschule Lausitz besteht aus einem schwimmenden Fußballfeld mit 26 Quadratmetern Fläche und einem ebenfalls selbstständig schwimmenden Fußball mit einem Durchmesser von 2,50 Metern. In das Fußballfeld sind entsprechende Aussparungen für den schwimmenden Fußball eingearbeitet. Der Fußball besteht aus 12 Fünfeckelementen eines schwarzen und 20 Sechseckelementen eines weißen Hochleistungsbetons. Aus geometrischer Sicht handelt es sich um ein aufgeblasenes abgestumpftes Ikosaeder.
Bei diesem anspruchsvollen Projekt waren zahlreiche ingenieurtechnische Aufgaben und Herausforderungen, angefangen von der Herstellung mehrerer Schalungen mit gewölbter Innenschale, CAD-Zeichnung der gesamten Konstruktion, Berechnung der Auftriebs- und Schwimmstabilität bis hin zur betontechnischen und konstruktiven Umsetzung, zu bewältigen. Zur Herstellung der gewölbten Schalelemente mit anspruchsvoller Geometrie und Genauigkeit wurde ein CNC-gesteuerter „heißer Hobel“ der Firma Stylework Klein Döbbern, die das Bootsbau-Team sehr engagiert unterstützte, eingesetzt.
Um möglichst hohe Anforderungen an die Wasserdichtigkeit, Schlag-, Stoß- und Biegebeanspruchung der mit etwa einem Zentimeter Wandstärke hergestellten 32 Einzelelemente des Fußballs zu realisieren, wurde ein spezieller textilbewehrter Hochleistungsbeton mit hoher Oberflächenqualität entwickelt.
Die gesamte Konzeption bezüglich des Zusammenbaus des Fußballs war zweifellos die größte und spannendste Herausforderung. Schließlich handelt es sich um einen Ball mit einer Masse von 800 Kilogramm und einem Volumen von acht Kubikmetern, der ohne Stahlbewehrung beziehungsweise zusätzliche innere Aussteifung tragfähig und mit einer berechneten Eintauchtiefe von nur 50 Zentimetern schwimmfähig sein muss.
Dipl.-Ing. Stefan Giebler, der zusammen mit Prof. Dr. Gert Gebauer und Prof. Dr. Gerd Bürger das Projekt maßgeblich betreute, hatte die entscheidende Idee für die technische Realisierung des Zusammenbaus. Sie entspricht dem Prinzip des ursprünglichen Fußballs, nämlich der „Vernähung“. Dafür mussten insgesamt 1440 Löcher in die 32 Elemente gebohrt werden. Die Vernähung wurde mit einem Bergsteigerseil mit hoher Witterungsbeständigkeit und Zugfestigkeit durchgeführt. Die Löcher im Beton sowie die 90 Fugen zwischen den Fünf- und Sechseckelementen wurden mit einem speziellem Kleb- und Dichtstoff für Beton, der hohe Anforderungen an die Elastizität, Zugfestigkeit und Reißdehnung hat, verpresst.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Gert Gebauer
Hochschule Lausitz (FH)
Fachbereich Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik
E-Mail: ggebauer@abv.fh-lausitz.de
Tel.: 0355 5818-617
Weitere Informationen:
Zu den Internetseiten des Fachbereiches Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik der Hochschule Lausitz
Gewinner der 12. Deutschen Betonkanu-Regatta, Essen


Universität Twente und TU Dortmund gewinnen die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta
Außergewöhnliche Boote aus Beton begeisterten die Zuschauer
Am 20. Juni 2009 fand auf dem Baldeneysee die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta statt. Mehr als 900 Studenten und Auszubildende ließen bei dem außergewöhnlichen Wettbewerb ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. In der Wettkampfklasse der Herren gewann das Team der Universität Twente aus den Niederlanden, gefolgt von der Hochschule Regensburg und der Technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum. Bei den Damen siegte das Team der Technischen Universität Dortmund. Zweit- und drittplatzierte waren die Mannschaften der Bauhaus Universität Weimar und der Hochschule Augsburg.
Die Teilnehmer der Regatta kommen von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Vor dem Wettkampf mussten sie gemeinsam mit ihren Ausbildern die knifflige Aufgabe lösen, ein Kanu aus Beton zu bauen, das robust und wasserundurchlässig ist und darüber hinaus den harten Bedingungen eines Rennens stand hält. Knapp 5000 Besucher bewunderten am Samstag die 80 Betonboote. Bei der Bootsparade der offenen Klasse wurden die skurrilsten Konstruktionen prämiert. Das Boot „GeBALLte Energie“ der Hochschule Lausitz, ein komplettes Spielfeld mit einem überdimensionalen Fußball aus Beton belegte in dieser Kategorie den ersten Platz. Alleine der Fußball wog über 800 Kilogramm. Eine schwimmende Burg der HAWK Hildesheim und eine runde Schwimminsel der technischen Universität Dresden belegten den zweiten und dritten Platz.
Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Die letzte Regatta fand 2007 in Hannover auf dem Maschsee statt.
Im Rahmen der Veranstaltung spendete die deutsche Zement- und Betonindustrie für jeden Zuschauer, der sich an der Regattastrecke einfand, einen Euro für das Kulturprojekt Storp 9 in Essen. Für die Essener Kinder, die mit der Spende bedacht werden, freute sich Peter Linten, Beiratsvorsitzender des Organisators BetonMarketing West. Aufgrund der regen Zuschauerbeteiligung am Baldeneysee überreichte er dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Dr. Wolfgang Reiniger, einen Scheck in Höhe von 5000 Euro.
Pressetext: beton.org
Ergebnisliste:
Sportlicher Wettkampf Herren
1. Universität Twente: Sevrien Ferrée/Frank Aarns („Das Phantom“)
Zeit im Finale: 02:22
2. Hochschule Regensburg: Roland Gömmel/Roland Niebling („Rasender Roland“), Zeit im Finale: 02:41
3. TFH Bochum: Jakob Husen/Armin Goergen („TFH Flying Miners“)
Zeit im Finale: 02:48
4. Technische Universität Dortmund: Thorsten Tewes/Stefan Drobniewski („BamBam“)
5. Hochschule Augsburg: Peter Widmann/Michael Bürle („Das Biest“)
6. Bauhaus Universität Weimar: Tim Link/Peter Huschenbeth („flying concrete „)
7. Technische Universität Dresden: Marco Wach/Bernd Zwingmann („Luftikuss“)
8. ZHAW Winterthur: Johannes Misteli/Patrick Soller („c-pearl II“)
8. Bauhaus Universität Weimar Sebastian Tomczak/Konrad Sommer („black pearl“)
10. Universität Twente Chil de Wit/Johan de Waard („The Flying Dutchman“)
Die schnellste Zeit aller Läufe: Hochschule Regensburg („Rasender Roland“): 02:18
Sportlicher Wettkampf Damen:
1. Technische Universität Dortmund: Nadine Kramer/Annika Jobs („pebbles“)
Zeit im Finale: 02:51
2. Bauhaus Universität Weimar: Ina Reichert/Maria Pankratz („flying concrete“)
Zeit im Finale: 03:10
3. Hochschule Augsburg: Stefanie Reinhardt/Angela Ellmer („Das Biest“)
Zeit im Finale: 03:14
4. Universität Twente: Nienke Schuurmann/Nine van de Scheur („De Twentsche Ros“)
5. Universität Twente: Floor Speet/Naddi Modderman („The flying Dutchman“)
6. Technische Universität Dresden: Elisabeth Schmook/Lisa Arlt („Hefeboot“)
6. Technische Universität Dresden: Anna Kaidel/Luise Lemnitzer („Moby Dick“)
8. Universität Siegen: Birgit Weitzel/Danica Frettlöh („schwarzer Hai“)
9. Fachhochschule Potsdam: Anica Melcher/Janette Peters („Potsdampferin“)
10. Bauhaus Universität Weimar: Michaela Glaser/Susanne Liemen („shark superb“)
Mehr Bilder zu der 12. Deutschen Betonkanu-Regatta finden Sie hier (externer Link) und hier (externer Link)
Video zur 12. Deutschen Betonkanu-Regatta auf „Der Westen“
Warum schwimmt Beton? (externer Link)
12. Deutsche Betonkanu-Regatta Essen
Die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta findet am 19. und 20. Juni 2009 in Essen (D) statt. Teilnahmeberechtigt sind Ausbildungsstätten, Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und andere Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Die Kanus müssen von in Betontechnik ausgebildeten Schülern, Auszubildenden oder Studenten der teilnehmenden Institution geplant und hergestellt werden. An der Regatta findet ein sportlicher Wettkampf in Form einer Kombination aus gerader Rennstrecke und Slalomkurs statt. Zusätzlich werden die Kanus hinsichtlich des technischen Berichtes, der Konstruktion und der Gestaltung bewertet. Dabei werden unter anderem die folgenden Kriterien bewertet: Richtigkeit technischer Bericht, Konstruktionsidee, Baustoffidee, Schalung, Ausführung, Detaillösungen, Präsentation des Kanus, Kommunikation mit der Jury, Gewicht, Wanddicke, etc.
Detaillierte Informationen finden Sie unter www.betonkanu-regatta.de.
Programmablauf:
Am Freitag, den 19. Juni 2009, können die Betonboote auf dem Bootslagerplatz vor dem Regattahaus besichtigt werden. Die Teilnehmer geben Auskunft über ihre Konstruktionen und deren Herstellung.
Samstag, 20. Juni 2009
08.00 Uhr: Sportliche Wettkämpfe:
Vorläufe, Viertelfinale
13.30 Uhr: Bootsparade
Wasserfahezeuge „Offene Klasse“
14.30 Uhr: Sportliche Wettkämpfe:
Halbfinal- und Finalläufe
16.00 Uhr: Rahmenprogramm
mit Kanu-Polo
17.00 Uhr: Siegerehrung
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The ASCE National Concrete Canoe Competition (NCCC)
American Society of Civil Engineers
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