Bauinformant bloggt Beton

BETON aus Leidenschaft und Profession

Archiv für die Kategorie ‘Betonoberfläche

Merkblatt: Sichtbetonflächen von Fertigteilen aus Beton und Stahlbeton

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Quelle: Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V.

Textauszug „Merkblatt über Sichtbetonflächen von Fertigteilen aus Beton und Stahlbeton 06/2005″:

Die Sichtbetonfläche ist der sichtbar bleibende Teil, der die Merkmale der Gestaltung und Herstellung erkennen lässt und die architektonische Wirkung eines Bauteils oder Bauwerks maßgebend bestimmt. Gestaltungsmöglichkeiten sind, einzeln oder in Kombination,
- mit Schalung (glatt oder strukturiert) gestaltete Betonfläche;

- bearbeitete Betonfläche (z.B. Abreiben, Glätten, Besenstrich und nach DIN 18500 [3] Auswaschen, Feinwaschen, Absäuern, Strahlen, Flammstrahlen, Schleifen, Feinschleifen, steinmetzartige Bearbeitung);
- farbig gestaltete Betonfläche (z.B. durch Zemente, Gesteinskörnungen, Pigmente, Anstriche).

Je rauer und strukturierter eine Sichtbetonfläche geplant wird, um so weniger fallen Wolkenbildungen, Marmorierungen und Haarrisse auf. [...]

Den Volltext des Merkblatts können Sie nachfolgend als Pdf-Dokument (externer Link) abrufen:

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Geschrieben von bauinformant

17. August 2009 um 15:01

Fassaden-Oberflaechenausbildung von Betonfertigteilen

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Quelle: Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau

Textauszug Sonderdruck:

Die Ansichtsfläche eines erhärteten Betons ist das Spiegelbild der verwendeten Schalung; sie lässt Merkmale der Gestaltung und der Herstellung erkennen. Eine Ansichtsfläche gilt als gestaltet, wenn im Voraus vereinbarte Forderungen an ihre Beschaffenheit erfüllt und die gewünschte optische Wirkung erreicht werden. Die Ansichtsfläche ist für die architektonische Wirkung der Bauwerke und der Bauteile bestimmend (Struktur, Farbe). Die werksmäßige Herstellung von Betonfertigteilen für Fassaden bietet vielfältige Möglichkeiten zur gezielten Ausbildung der Sichtbetonflächen. [...]

Den Volltet können sie nachfolgend als Pdf-Dokument (externer Link, 7 S.) abrufen

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Geschrieben von bauinformant

17. August 2009 um 14:44

Anwendungstechnische Informationen zur Einbeziehung der Betonfarbe in den Ausschreibungstext

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Quelle: www.harold-scholz.de/

Textauszug:

Zur Herstellung von bewehrtem eingefärbtem Sichtbeton dürfen nur Pigmente verwendet
werden, welche generell zur Einfärbung von zement- und kalkgebundenen Baustoffen

geeignet sind und zudem den zusätzlichen Anforderungen zum Einsatz im bewehrten Beton genügen. Dem entsprechend müssen diese Pigmente und Pigmentpräparationen der DIN EN 12878 Kategorie B entsprechen. Prinzipiell sind ausgewählte Pulverpigmente, Flüssigfarbe mit der Bezeichnung F-BB (Flüssigfarbe für bewehrten Beton) und einige Pigmentgranulate einsetzbar.

Volltext als Pdf-Dokument (externer Link, 2 Seiten, Ausgabe 11.05.2009)

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Geschrieben von bauinformant

17. August 2009 um 13:36

Oberflächenbehandlung. Putze, Beschichtungen, Bekleidungen

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Bundesverband Porenbetonindustrie e.V., Hannover (Herausgeber);
Oberflächenbehandlung. Putze, Beschichtungen, Bekleidungen. 4.,überarb.Aufl. September 2007
Eckart, Michael; Fetter, Werner; Flassenberg, Georg; Höck, Baldur; Kiesewetter, Andreas;

Der Bundesverband Porenbeton beschreibt mit diesem Berichtsheft eine fach- und materialgerechte Oberflächenbehandlung von Porenbeton-Mauerwerk sowie bewehrten Porenbeton-Bauteilen. Diese Rohbauteile sind durch geeignete Maßnahmen gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Das Berichtsheft gilt für Putze, Beschichtungen und Bekleidungen auf Porenbetonprodukten. Erfasst sind die allgemein üblichen Putz- und Beschichtungsarten sowie Bekleidungen unter Berücksichtigung einer Innen-Gebäudenutzung bei normalen Bedingungen.
Hannover (Deutschland, Bundesrepublik)
Selbstverlag
2007,44 S.
Serie: Porenbeton-Bericht; 7

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(43 Seiten, Pdf_Dokument, externer Link)

COVISS und Beton

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COVISS – Das unabhängige Magazin für Architektur, Kontur und Farbe

Das Schweizer Magazin verbindet die Interessen des Handwerks mit jenen der Produzenten und Lieferanten und spannt den Bogen zu den Planern, Architekten und Bauherren.

COVISS online ist die unabhängige, zentrale und kommunikative Internetplattform für alle Oberflächen-Interessierten und Spezialisten. Die Homepage enthält Informationen und Fachbeiträge über Oberflächenstrukturen, Farben und Konturen, über die Zusammenarbeit von Handwerk und Architektur, über das handwerkstechnische Know-how, das Voraussetzung zur Erzielung besonderer Oberflächen-Effekten ist. Im Archiv können die Besucher frühere Artikel der Printausgabe von COVISS abrufen.

Folgende Artikel zum Thema „Beton“ können Sie als Download abrufen:

1. Betoninstandhaltung – differenzierte Betonsanierung
2. Betonkosmetik rettet Betonästhetik
3. Sichtbeton ist und bleibt Rohbau
4. Offene Haltung – offene Gestaltung
5. Farbe auf Beton leistet mehr
6. Betonoberflächen mit natürlicher Farbigkeit
7. Lasurkolorierung stützt Sichtbeton-Charakter
8. Langer Weg zu einem stimmigen Ganzen
9. Nie gesehene Farbeffekte
10. Gutes Handwerk hinterlässt Spuren
11. Offenheit für den Wandel
12. Farbe unterstützt Sichtbetonstruktur
13. Spezialeffekte mit Handwerkskultur
14. Baubiologisch bauen heisst menschengerecht bauen
15. Nagelfluh – Referenz für Gestaltung und Materialität
16. Architektur von hoher ortsbaulicher Qualität
17. Diskussionszentrum der Materialien und Prozesse
18. Zwischen Baubestand und Architekturentwicklung
19. Mineralische Farbbindemittel
20. Durchfärbte Betonwand als Dominante
21. Olympiastadion mit leuchtend rotem Anstrich
22. Nanopartikel in Fassadenbeschichtungen
23. Wenn dichte Häuser die Bewohner ersticken
24. Sinnliches Erlebnis des Auf- und Abtragens
25. Fugenloser Zementspachtel ersetzt Fliesen
26. Boden im Zentrum des Gestaltungskonzepts
27. Das Handwerk ist mitverantwortlich
28. Wasserfeste Oberflächen voller Magie
29. Satte Farbkraft mit Tiefentransparenz
30. Beton

Calciumcarbonatausblühungen an Fassaden

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Textauszug:

Mineralische Ober- und Unterputze sowie Spachtel und Armierungsmassen enthalten Kalk und Zement als Bindemittel. Kalk und Zement sind zwei Bindemittel mit unterschiedlichen Erhärtungsmechanismen. Kalk (Hydrat) erhärtet durch Carbonatisierung: Darunter ist die Reaktion eines Alkali- oder Erdalkalioxides mit dem Kohlendioxid (CO2) der Luft zu verstehen. Bei Kalk wird während des Erstarrens Wasser abgegeben und CO2 gebunden – es entsteht Kalkstein.

Den vollständigen Text szeht Ihnen als pdf-Dokument zur Verfügung (1 Seite, externer Link: Sakret

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Geschrieben von bauinformant

3. August 2009 um 19:15

Ausblühungen von farbigen Betonpflastersteinen

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BLÜTEN STIL

Wenn weiße Flecken an der Oberfläche von Betonpflastersteinen auftreten – die berüchtigten Ausblühungen -, ist es oft vorbei mit der reinen Freude an farbigen Pflastersteinen. Und der Verdacht auf Produktionsfehler ist nicht weit, aber meistens unbegründet.

Die Ergebnisse der Lanxess Untersuchungen zum Thema Ausblühungen sind in der Broschüre „BLÜTEN STIL“ zusammengefasst. Die Broschüre wurde im Februar 2009 in Fachpublikationen wie der BWI und CPI in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.

Inhalt

  • Farbige Gestaltungsräume müssen nicht im Verborgenen blühen.
  • Die Natur will Ihnen was weiß machen. Wenn weiße Flecken an der Oberfläche des farbigen Steinpflaster auftreten.
  • Läßt sich das Ausblühen an der Wurzel packen? Sorgfalt bei der Herstellung der farbigen Pflastersteine ist das beste Rezept.

Auszug:

Ausblühungen sind eine ganz natürliche Sache.
Farbige Pflastersteine werden aus Beton gefertigt, einem reinen Naturprodukt also. Er wird hergestellt aus Sand, Kies, Zement und Wasser – wobei man wissen muß, dass Zement wiederum aus Tonerde und Kalkstein gebrannt wird. Wie alle natürlichen Rohstoffe unterliegen auch diese vorkommensbedingten Schwankungen in der Zusammensetzung.

Durch die Poren des Betons dringt Wasser als Regen, Kondenswasser oder Tau und löst teilweise den Kalk. Die Lösung diffundiert an die Oberfläche, das Wasser verdunstet und zurück bleibt ein schwer löslicher, weißer Kalkschleier.

Da die Zusammensetzung des Betons – und damit auch der Kalkanteil – gewissen Schwankungen unterliegt und auch die Witterungseinflüsse wechseln (Regen, Schnee, Zugluft, Kälte, Hitze …), tritt das Phänomen der Ausblühungen mal mehr und mal weniger ausgeprägt zutage. Der chemische Prozeß, dem der Kalk bei der Bewitterung unterliegt, ist durch den Austritt an die Steinoberfläche noch nicht abgeschlossen: Durch Regen und andere Witterungseinflüsse wird der Kalk langsam abgebaut bzw. weggeschwemmt. Die Ausblühung verschwindet also nach einiger Zeit von selbst.

Da nur der Anteil Kalk, der von den anderen Rohstoffen des Betons nicht fest gebunden ist, an die Oberfläche treten kann, kommt es in der Regel nach dem Verschwinden nicht erneut zu diesem Effekt. Ein Auswechseln der Steine oder andere Maßnahmen gegen die Ausblühungen sind daher nicht angebracht.

Die komplette Broschüre als pdf-Dokument (externer Link Lanxess):

>>>Download Broschüre

Geschrieben von bauinformant

2. August 2009 um 10:01

Architekturbeton-Fertigteile für das Neue Museum Berlin

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Schön wie Nofretete

Textauszug:

Ab Herbst 2009 soll sie wieder die Museumsbesucher in Berlin in ihren Bann ziehen: Nofretete, die schöne Gemahlin des ägyptischen Pharaos Echnaton kehrt auf die Museumsinsel zurück. Im wiederaufgebauten Neuen Museum wird sie dann zu sehen sein. Unter dem Leitmotiv „behutsames Weiterbauen“ ist hier keine 1:1-Rekonstruktion des historischen Gebäudes und auch kein Eingriff der Moderne in die Denkmalsubstanz vorgenommen worden.

Die vorgegebene Struktur und Kubatur des Stüler-Baus wurde unter Bewahrung der Originalsubstanz in die klare Formensprache von David Chipperfield umgesetzt und für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Museumsnutzung durch das Ägyptische Museum und das Museum für Vor- und Frühgeschichte erschlossen. Ein gelungener Wiederaufbau mit anspruchsvollen Ergänzungen aus hochwertigem Marmorbeton. [...]

De vollständigen Text erhalten Sie hier als pdf-Dokument (9 Seiten, externer Link auf Dressler Bau)

>>> zum Download

Geschrieben von bauinformant

1. August 2009 um 17:30

Coloring pigments in concrete / Farbpigmente im Beton

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Sonderdruck

aus BFT INTERNATIONAL (07/2009)
von www.harold-scholz.de

Textausschnitt:

Farbpigmente im Beton
Hilfe gegen Rohstoff- und Rezepturschwankungen?

Der Kunde stellt hohe Anforderungen an das Produkt Beton. Hierzu zählt zweifellos das Aussehen der Betonoberfläche. Besonders hoch ist die Erwartungshaltung bei farbigem Beton oder Sichtbetonflächen. Bei den meisten Betonherstellern sind technisch machbare Parameter schon lange umgesetzt oder vermeidbare Fehler im Arbeitsablauf eliminiert. Trotzdem korrelieren auch heute noch Marktanforderungen, Kundenwünsche und Ausschreibungstexte mit den erzielten Produktqualitäten nicht. Woran liegt das?

„The customer places high demands on the product concrete. One of these is without doubt the look of the concrete surface. The expectations placed on colored concrete or fair-faced concrete surfaces are especially high. Solutions for all technically possible parameters and for prevention of avoidable mistakes have long since been implemented by most concrete manufacturers. But market requirements, customer wishes, and tender texts nevertheless
continue not to correlate with actual product qualities. Why is that so? [...]

Der Verbraucher unterscheidet deutlich zwischen Anforderungen an synthetische Oberflächen einerseits und natürlichen Oberflächen andererseits: Geprägt von modernen Designs eleganter Automobile, von Keramik, Möbeln, Kunststoff- und Metalloberflächen erwarten viele Verbraucher von künstlich hergestellten Materialien absolute Homogenität und Exaktheit. Bei natürlichen Oberflächen wie etwa Naturstein wird das Gegenteil erwartet: jeder Stein muss ein Unikat sein! Leider ordnet der Verbraucher die Betonsteinoberfläche den synthetischen Materialien zu, nicht berücksichtigend, dass der Betonstein aus natürlichen Rohstoffen erzeugt wird.

Viele Betonhersteller lassen sich auf diese Anforderungen, die systembedingt nicht vollständig erfüllbarsind, ein und versuchen, ihren Beton in diese Richtung zu trimmen. Daher wird gefordert, dass der Lieferant konstante Rohstoffe, auch aus farblicher Sicht, anliefert und dass die eigenen Rezepte sowie Herstell- und Verarbeitungsprozesse standardisiert werden. Die Standardisierung der Vorgänge ist bei der industriellen Herstellung von Betonfertigteilen und Betonwaren bereits seit langem vollzogen. Sie ist im Rahmen der notwendigen Qualitätssicherung auch absolut vernünftig und notwendig. Dennoch müssen die Betonhersteller, auch wenn man größtmögliche Sorgfalt walten lässt, bekennen, dass es etwa infolge geringer Schwankungen bei Eigenfarben und Zugabemengen (Wasser, Zement, Gesteinskörnung, Pigment) zu Verschiebungen des Farb- und Helligkeitseindruckes kommen kann. Im weiteren Beitrag wird noch näher hierauf eingegangen. Auch weitere zu nennende Parameter nehmen Einfluss. [...]

Der vollständige Text steht Ihnen als pdf-Dokument zur Verfügung (12 S., externer Link)

Zum Download (engl. / deutsch)

Farbiger Beton – Einflüsse auf die Farbe bei Herstellung, Verarbeitung und Alterung

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Sonderdruck aus opus c
von Dr. Peter Weber

Textauszug:

„An eingefärbte Betone werden fast immer sehr hohe Anforderungen gestellt,
was das Erscheinungsbild betrifft. Als Ausnahmen sind lediglich die so
genannte Identifikationseinfärbung von bestimmten Betonbauteilen und
die Kernbetoneinfärbung bei der Herstellung von Betonpflastersteinen und
Betonsteinplatten zu erwähnen, also Beton, der keinen Sichtbeton darstellt.
In allen anderen Fällen stellt das Aussehen der farbigen Betonoberfläche eines
der wichtigsten Bewertungskriterien für den Nutzer dar. Dies ist deshalb
so,weil das Aussehen der Betonoberfläche auch das einzige ist,was ein Nutzer
ohne den Einsatz technischer Hilfsmittel direkt nach dem Einbau/Verlegen
des Betons bewerten kann. [...]„

>>zum Download Volltext

(6 Seiten als Pdf-Dokument, Erscheinungsdatum 2009, externer Link: http://www.harold-scholz.de)

Geschrieben von bauinformant

1. August 2009 um 16:37

Ausschreibungshinweise für farbigen Sichtbeton

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Bildquelle: dyckerhoff-weiss.de

Bei der Ausschreibung von farbigem Sichtbeton gilt es zunächst, zwei Grundsatzfragen zu klären:

Dipl.-Ing. Stefan Heeß, Wiesbaden

Zum einen die Frage, ob auf der Baustelle Betonfertigteile oder Transportbeton zum Einsatz kommen sollen. Denn damit werden nicht nur Produktionsart und Verarbeitung des Betons festgelegt, sondern auch wichtige Eigenschaften, die bei der Gestaltung eine Rolle spielen.

Zum anderen ermöglicht der Baustoff Beton vielseitige farbliche Gestaltungsmöglichkeiten, so dass die zweite Überlegung das Ausmaß der Farbtönung des gesamten Objektes betrifft.

Vollständiger Artikel zum Download:
Ausschreibungshinweise für farbigen Sichtbeton

Weitere Informationen auf der Homepage des Herstellers
www.dyckerhoff-weiss.de

Geschrieben von bauinformant

18. Juli 2009 um 17:06

Einfärben von Beton

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Bildquelle: dyckerhoff-weiss.de

Ästhetik durch Zuschläge und Pigmente

von: Dipl.-Ing. Dipl. Wirtsch.-Ing. Martin Möllmann

Betontechnologische Entwicklungen haben dazu geführt, dass heute Festigkeiten > B100 zielsicher ausgeführt werden können. Architekturen verlangen nach schlankeren Querschnitten und größeren Spannweiten, wo insbesondere die statischen Eigenschaften des Betons gefordert sind. Betrachtet man die Umwelt mit offenen Augen, stellt man fest, daß, angefangen über Autos, Kleidung, Frisuren, Möbel – diese Kette ließe sich noch weiter spannen – die Farbigkeit deutlich zugenommen hat.

Der Neubau des Wilhelm Dyckerhoff Instituts für Baustofftechnologie: Optische Wirkung durch bearbeitete Oberflächen. Fassade feingewaschen, Lisenen geschliffen und poliert. Sockel gesäuert. Zuschlag: Singhofener Quarzit.

Diese Farbigkeit wird nun auch von den Baustoffen gefordert, und so sind schon längst blaue und rosafarbene Edelputzfassaden, sowie grüne und blaue Dachsteine keine Seltenheit mehr. Neben den bekannt guten statischen Funktionen des Betons wird mehr und mehr auch eine ästhetische Dimension dieses Baustoffes verlangt. Gerade unter dem Gesichtspunkt des „Corporate-Designs“, also einer hinsichtlich der Gestaltung abgestimmten Architektur, werden Forderungen und Wünsche der Architekten an uns herangetragen, die Fassade, den Belag, Bauteile und Betonwaren nach individuellen Vorgaben entsprechend zu gestalten.

Um dem jeweiligen Bauteil das gewünschte Gesicht zu geben, gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die im folgenden ansatzweise behandelt werden. Wir unterscheiden zunächst die Betonoberflächen hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, denn bei unbearbeiteten Oberflächen beeinflußt die äußere erhärtete Zementsteinschicht die farbliche Wirkung, bei bearbeiteten Oberflächen wird beispielsweise durch Feinwaschen oder Schleifen diese Zementsteinschicht abgetragen. Die farbliche Wirkung basiert dann auf dem Zusammenspiel der freigelegten Zuschlagstoffe und des Zementsteins.

Vollständiger Artikel zum Download:
Einfärben von Beton

Weitere Informationen auf der Homepage des Herstellers
www.dyckerhoff-weiss.de

Geschrieben von bauinformant

18. Juli 2009 um 16:30