Bauinformant bloggt Beton

BETON aus Leidenschaft und Profession

Archiv für die Kategorie ‘farbiger Beton / Farbbeton

Anwendungstechnische Informationen zur Einbeziehung der Betonfarbe in den Ausschreibungstext

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Quelle: www.harold-scholz.de/

Textauszug:

Zur Herstellung von bewehrtem eingefärbtem Sichtbeton dürfen nur Pigmente verwendet
werden, welche generell zur Einfärbung von zement- und kalkgebundenen Baustoffen

geeignet sind und zudem den zusätzlichen Anforderungen zum Einsatz im bewehrten Beton genügen. Dem entsprechend müssen diese Pigmente und Pigmentpräparationen der DIN EN 12878 Kategorie B entsprechen. Prinzipiell sind ausgewählte Pulverpigmente, Flüssigfarbe mit der Bezeichnung F-BB (Flüssigfarbe für bewehrten Beton) und einige Pigmentgranulate einsetzbar.

Volltext als Pdf-Dokument (externer Link, 2 Seiten, Ausgabe 11.05.2009)

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Geschrieben von bauinformant

17. August 2009 um 13:36

COVISS und Beton

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COVISS – Das unabhängige Magazin für Architektur, Kontur und Farbe

Das Schweizer Magazin verbindet die Interessen des Handwerks mit jenen der Produzenten und Lieferanten und spannt den Bogen zu den Planern, Architekten und Bauherren.

COVISS online ist die unabhängige, zentrale und kommunikative Internetplattform für alle Oberflächen-Interessierten und Spezialisten. Die Homepage enthält Informationen und Fachbeiträge über Oberflächenstrukturen, Farben und Konturen, über die Zusammenarbeit von Handwerk und Architektur, über das handwerkstechnische Know-how, das Voraussetzung zur Erzielung besonderer Oberflächen-Effekten ist. Im Archiv können die Besucher frühere Artikel der Printausgabe von COVISS abrufen.

Folgende Artikel zum Thema „Beton“ können Sie als Download abrufen:

1. Betoninstandhaltung – differenzierte Betonsanierung
2. Betonkosmetik rettet Betonästhetik
3. Sichtbeton ist und bleibt Rohbau
4. Offene Haltung – offene Gestaltung
5. Farbe auf Beton leistet mehr
6. Betonoberflächen mit natürlicher Farbigkeit
7. Lasurkolorierung stützt Sichtbeton-Charakter
8. Langer Weg zu einem stimmigen Ganzen
9. Nie gesehene Farbeffekte
10. Gutes Handwerk hinterlässt Spuren
11. Offenheit für den Wandel
12. Farbe unterstützt Sichtbetonstruktur
13. Spezialeffekte mit Handwerkskultur
14. Baubiologisch bauen heisst menschengerecht bauen
15. Nagelfluh – Referenz für Gestaltung und Materialität
16. Architektur von hoher ortsbaulicher Qualität
17. Diskussionszentrum der Materialien und Prozesse
18. Zwischen Baubestand und Architekturentwicklung
19. Mineralische Farbbindemittel
20. Durchfärbte Betonwand als Dominante
21. Olympiastadion mit leuchtend rotem Anstrich
22. Nanopartikel in Fassadenbeschichtungen
23. Wenn dichte Häuser die Bewohner ersticken
24. Sinnliches Erlebnis des Auf- und Abtragens
25. Fugenloser Zementspachtel ersetzt Fliesen
26. Boden im Zentrum des Gestaltungskonzepts
27. Das Handwerk ist mitverantwortlich
28. Wasserfeste Oberflächen voller Magie
29. Satte Farbkraft mit Tiefentransparenz
30. Beton

Ausblühungen von farbigen Betonpflastersteinen

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BLÜTEN STIL

Wenn weiße Flecken an der Oberfläche von Betonpflastersteinen auftreten – die berüchtigten Ausblühungen -, ist es oft vorbei mit der reinen Freude an farbigen Pflastersteinen. Und der Verdacht auf Produktionsfehler ist nicht weit, aber meistens unbegründet.

Die Ergebnisse der Lanxess Untersuchungen zum Thema Ausblühungen sind in der Broschüre „BLÜTEN STIL“ zusammengefasst. Die Broschüre wurde im Februar 2009 in Fachpublikationen wie der BWI und CPI in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.

Inhalt

  • Farbige Gestaltungsräume müssen nicht im Verborgenen blühen.
  • Die Natur will Ihnen was weiß machen. Wenn weiße Flecken an der Oberfläche des farbigen Steinpflaster auftreten.
  • Läßt sich das Ausblühen an der Wurzel packen? Sorgfalt bei der Herstellung der farbigen Pflastersteine ist das beste Rezept.

Auszug:

Ausblühungen sind eine ganz natürliche Sache.
Farbige Pflastersteine werden aus Beton gefertigt, einem reinen Naturprodukt also. Er wird hergestellt aus Sand, Kies, Zement und Wasser – wobei man wissen muß, dass Zement wiederum aus Tonerde und Kalkstein gebrannt wird. Wie alle natürlichen Rohstoffe unterliegen auch diese vorkommensbedingten Schwankungen in der Zusammensetzung.

Durch die Poren des Betons dringt Wasser als Regen, Kondenswasser oder Tau und löst teilweise den Kalk. Die Lösung diffundiert an die Oberfläche, das Wasser verdunstet und zurück bleibt ein schwer löslicher, weißer Kalkschleier.

Da die Zusammensetzung des Betons – und damit auch der Kalkanteil – gewissen Schwankungen unterliegt und auch die Witterungseinflüsse wechseln (Regen, Schnee, Zugluft, Kälte, Hitze …), tritt das Phänomen der Ausblühungen mal mehr und mal weniger ausgeprägt zutage. Der chemische Prozeß, dem der Kalk bei der Bewitterung unterliegt, ist durch den Austritt an die Steinoberfläche noch nicht abgeschlossen: Durch Regen und andere Witterungseinflüsse wird der Kalk langsam abgebaut bzw. weggeschwemmt. Die Ausblühung verschwindet also nach einiger Zeit von selbst.

Da nur der Anteil Kalk, der von den anderen Rohstoffen des Betons nicht fest gebunden ist, an die Oberfläche treten kann, kommt es in der Regel nach dem Verschwinden nicht erneut zu diesem Effekt. Ein Auswechseln der Steine oder andere Maßnahmen gegen die Ausblühungen sind daher nicht angebracht.

Die komplette Broschüre als pdf-Dokument (externer Link Lanxess):

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Geschrieben von bauinformant

2. August 2009 um 10:01

Architekturbeton-Fertigteile für das Neue Museum Berlin

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Schön wie Nofretete

Textauszug:

Ab Herbst 2009 soll sie wieder die Museumsbesucher in Berlin in ihren Bann ziehen: Nofretete, die schöne Gemahlin des ägyptischen Pharaos Echnaton kehrt auf die Museumsinsel zurück. Im wiederaufgebauten Neuen Museum wird sie dann zu sehen sein. Unter dem Leitmotiv „behutsames Weiterbauen“ ist hier keine 1:1-Rekonstruktion des historischen Gebäudes und auch kein Eingriff der Moderne in die Denkmalsubstanz vorgenommen worden.

Die vorgegebene Struktur und Kubatur des Stüler-Baus wurde unter Bewahrung der Originalsubstanz in die klare Formensprache von David Chipperfield umgesetzt und für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Museumsnutzung durch das Ägyptische Museum und das Museum für Vor- und Frühgeschichte erschlossen. Ein gelungener Wiederaufbau mit anspruchsvollen Ergänzungen aus hochwertigem Marmorbeton. [...]

De vollständigen Text erhalten Sie hier als pdf-Dokument (9 Seiten, externer Link auf Dressler Bau)

>>> zum Download

Geschrieben von bauinformant

1. August 2009 um 17:30

Coloring pigments in concrete / Farbpigmente im Beton

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Sonderdruck

aus BFT INTERNATIONAL (07/2009)
von www.harold-scholz.de

Textausschnitt:

Farbpigmente im Beton
Hilfe gegen Rohstoff- und Rezepturschwankungen?

Der Kunde stellt hohe Anforderungen an das Produkt Beton. Hierzu zählt zweifellos das Aussehen der Betonoberfläche. Besonders hoch ist die Erwartungshaltung bei farbigem Beton oder Sichtbetonflächen. Bei den meisten Betonherstellern sind technisch machbare Parameter schon lange umgesetzt oder vermeidbare Fehler im Arbeitsablauf eliminiert. Trotzdem korrelieren auch heute noch Marktanforderungen, Kundenwünsche und Ausschreibungstexte mit den erzielten Produktqualitäten nicht. Woran liegt das?

„The customer places high demands on the product concrete. One of these is without doubt the look of the concrete surface. The expectations placed on colored concrete or fair-faced concrete surfaces are especially high. Solutions for all technically possible parameters and for prevention of avoidable mistakes have long since been implemented by most concrete manufacturers. But market requirements, customer wishes, and tender texts nevertheless
continue not to correlate with actual product qualities. Why is that so? [...]

Der Verbraucher unterscheidet deutlich zwischen Anforderungen an synthetische Oberflächen einerseits und natürlichen Oberflächen andererseits: Geprägt von modernen Designs eleganter Automobile, von Keramik, Möbeln, Kunststoff- und Metalloberflächen erwarten viele Verbraucher von künstlich hergestellten Materialien absolute Homogenität und Exaktheit. Bei natürlichen Oberflächen wie etwa Naturstein wird das Gegenteil erwartet: jeder Stein muss ein Unikat sein! Leider ordnet der Verbraucher die Betonsteinoberfläche den synthetischen Materialien zu, nicht berücksichtigend, dass der Betonstein aus natürlichen Rohstoffen erzeugt wird.

Viele Betonhersteller lassen sich auf diese Anforderungen, die systembedingt nicht vollständig erfüllbarsind, ein und versuchen, ihren Beton in diese Richtung zu trimmen. Daher wird gefordert, dass der Lieferant konstante Rohstoffe, auch aus farblicher Sicht, anliefert und dass die eigenen Rezepte sowie Herstell- und Verarbeitungsprozesse standardisiert werden. Die Standardisierung der Vorgänge ist bei der industriellen Herstellung von Betonfertigteilen und Betonwaren bereits seit langem vollzogen. Sie ist im Rahmen der notwendigen Qualitätssicherung auch absolut vernünftig und notwendig. Dennoch müssen die Betonhersteller, auch wenn man größtmögliche Sorgfalt walten lässt, bekennen, dass es etwa infolge geringer Schwankungen bei Eigenfarben und Zugabemengen (Wasser, Zement, Gesteinskörnung, Pigment) zu Verschiebungen des Farb- und Helligkeitseindruckes kommen kann. Im weiteren Beitrag wird noch näher hierauf eingegangen. Auch weitere zu nennende Parameter nehmen Einfluss. [...]

Der vollständige Text steht Ihnen als pdf-Dokument zur Verfügung (12 S., externer Link)

Zum Download (engl. / deutsch)

Farbiger Beton – Einflüsse auf die Farbe bei Herstellung, Verarbeitung und Alterung

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Sonderdruck aus opus c
von Dr. Peter Weber

Textauszug:

„An eingefärbte Betone werden fast immer sehr hohe Anforderungen gestellt,
was das Erscheinungsbild betrifft. Als Ausnahmen sind lediglich die so
genannte Identifikationseinfärbung von bestimmten Betonbauteilen und
die Kernbetoneinfärbung bei der Herstellung von Betonpflastersteinen und
Betonsteinplatten zu erwähnen, also Beton, der keinen Sichtbeton darstellt.
In allen anderen Fällen stellt das Aussehen der farbigen Betonoberfläche eines
der wichtigsten Bewertungskriterien für den Nutzer dar. Dies ist deshalb
so,weil das Aussehen der Betonoberfläche auch das einzige ist,was ein Nutzer
ohne den Einsatz technischer Hilfsmittel direkt nach dem Einbau/Verlegen
des Betons bewerten kann. [...]„

>>zum Download Volltext

(6 Seiten als Pdf-Dokument, Erscheinungsdatum 2009, externer Link: http://www.harold-scholz.de)

Geschrieben von bauinformant

1. August 2009 um 16:37